Die Geschichte

Die Entwicklung der Domaine beginnt bei Napoleon. Dieser soll, so heißt es, dem Charme einer irischen Witwe erlegen sein, einer gewissen Marie Anne COPPINGER, die Witwe eines Iren mit dem Namen Lawless. Diese hatte sich, offenbar infolge der von Frankreich unterstützen irischen Aufstände gegen die britische Krone, nach Südfrankreich zurückgezogen. Napoleon nun soll ihr geholfen haben, den Etang de Marseillette und das umliegende Gebiet zu erwerben und den See (den man sich vermutlich eher als Sumpf vorstellen muss) trockenzulegen. 

Von dieser Dame hat die Domaine St. Antoine ebenso wie die meisten anderen Güter der Umgebung wohl auch ihren Namen. Als sie die ihr geschenkten Ländereien übernahm, überlegte sie, wie sie die einzelnen Flecken benennen könne. Sie soll, so wird erzählt, jeden, der aus einem der Gehöfte kam, nach seinem Vornamen gefragt haben und die Domaine nach dessen jeweiligem Namenspatron benannt haben. Das würde immerhin erklären, warum die meisten Güter in der Nachbarschaft nach Heiligen benannt sind.

Antonius von Padua, nach dem das Gut benannt ist, hat auch seine Verbindung zu der Region und ihrer Geschichte. Antonius war ein bekannter Prediger gegen die Lehre der Katharer. So führte ihn der Auftrag seines Franziskanerordens um 1226 herum auch in unsere Gegend. Es hätte also durchaus auch andere Gründe gegeben, den heiligen Antonius zum Namensgeber unserer Domaine zu wählen.

Aber wie auch immer das Weingut zu dem Namen gekommen ist: Heute sind wir stolz auf den Namen St. Antoine. Antonius von Padua war ein Mensch, der sein ganzes Leben lang auf der Suche war - auf der Suche nach Gott. Auch wir wollen offen sein für Menschen, die auf der Suche sind: Der Suche nach Ruhe, ländlichem Leben, ursprünglichen Produkten, guten Weinen oder auch auf der Suche nach Besinnung oder der Mystik des Minervois.

Die Mystik der Aromen

Im Wein ist Wahrheit“, sagt eine alte Weisheit. Denn Saint Antoine will ehrliche Weine anbieten. „Wir wollen die Mystik des Weines heben indem wir die Nebel lichten“, so unser Credo. Zum Sommelier wird der Weintrinker durch Hinweise des Keller-meisters. Das ist bisher einmalig: Die Aromen, die Sie mit dem Öffnen der Flasche erwarten, finden Sie bereits in international verständlichen Zeichen auf dem Etikett. Ob sinnlicher Duft der Aprikose, die Leichtigkeit sonnenreifer Himbeeren, die Würze schwarzen Pfeffers oder das zarte Aroma der Schokolade: Ehrlicher kann man Wein nicht kredenzen. Schauen Sie gerne genau hin.

Mehr Informationen zu den Aromen
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